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Photovoltaik Kosten

Photovoltaik Kosten

Um mittelfristig die Energiegewinnung weg von fossilen Brennstoffen hin zu regenerativen sicherzustellen, muss die Politik den Ausbau regenerativen Energien mit entsprechenden Fördergelder anschieben. Die Gewinnung von Strom aus Sonnenlicht - auch Photovoltaik(PV) genannt - bildet hier keine Ausnahme und betrachtet man die Kosten, die für die Einspeisevergütung über Jahre gezahlt werden müssen, dann kann unter Umständen die Frage gestellt werden, ob diese Art der Energiegewinnung wirklich zielführend ist. Diese Umstand soll im Folgenden einmal kritisch hinterfragt werden.

 

Zunächst ist zu sagen, dass die Förderung in Österreich, im Gegensatz zur Bundesrepublik Deutschland, an eine Höchstgrenze gekoppelt ist. Damit wird verhindert, dass nicht unendlich viele Anlagen innerhalb eines Jahres errichtet werden und auf diesem Weg die Einspeisevergütung überproportionale Kosten verursacht. In Österreich bedeutet dies, dass pro Jahr nur ein maximaler Betrag zur Verfügung steht. Ist dieser Betrag für das laufende Jahr ausgeschöpft, wird die Anlage automatisch in das Folgejahr auf eine Warteliste übertragen. Zwischenzeitlich ist hier eine Warteliste entstanden, die bis über das Jahr 2020 hinausreicht. Um diese Warteliste abzuarbeiten wurde die Höchstgrenze in einer Novellierung von 2,1 Mio. Euro auf 8,0 Mio. Euro heraufgesetzt. Diese 8,0 Mio. Euro entsprechen der gesamten jährlichen Einspeisevergütung dieser Anlagen und werden erneut über den Strompreis auf alle Verbraucher umgelegt. Natürlich kann man jetzt argumentieren, dass die Preise für die Einspeisevergütung nicht marktkonform sind, da hier Werte um die 38 ct gezahlt werden. Hierzu sollte bemerkt werden, dass durch die Errichtung der Anlagen auch Arbeitsplätze bei örtlichen Fachbetrieben geschaffen werden und entsprechend auch langfristig gesichert werden. Die für 13 Jahre garantierte Einspeisevergütung schafft also Arbeitsplätze.

Darüber hinaus wird häufig vergessen, dass durch die Verbrennung fossiler Brennstoffeauch Umweltschäden bereits heute durch die Allgemeinheit schon getragen werden. Zwar lässt sich nie zweifelsfrei klären, wie stark im Einzelnen die Verbrennung von Öl oder Kohleexakt zur Klimaerwärmung beiträgt, andererseits muss man sagen, dass ohne die regenerativen Energien die Klimakatastrophe nur noch beschleunigt wird. Mit mglw. höheren Kosten, als die aktuelle Einspeisevergütung.  

Auch sollte berücksichtigt werden, dass die Einspeisevergütung über einen Zeitraum von nur 13 Jahren geleistet wird, PV-Anlagen aber 30 Jahre oder mehr Strom erzeugen. Das bedeutet, dass nach dem Auslaufen der Förderung der Strom zu marktgerechten Preisenangeboten oder ggf. auch selber genutzt werden kann.  

Darüber hinaus ist zu sagen, dass durch die intelligente Lösung der maximalen Fördergrenze auf 8,0 Mio. Euro p.a. und einer fest definierten Degression der Einspeisevergütung in den kommenden Jahren der Ausbau weiter voranschreiten wird ohne dass die Kosten für die Allgemeinheit zunehmen.